Asyl im Kreis

Asylbewerberleistungsgesetz

 

Das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) regelt die Höhe und Form von Leistungen für Asylbewerber, Geduldete und Bürgerkriegsflüchtlinge zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes. Dafür erhalten diese Menschen keine allgemeinen Leistungen der Sozialhilfe, sondern abgesenkte Sozialleistungen.
Zum Wohnen werden Asylbewerbern und Flüchtlingen, die dem Rhein-Hunsrück-Kreis vom Land zugewiesen sind, entsprechende Wohnplätze im Kreisgebiet zugeteilt.

 

Einen Anspruch auf Leistungen haben Ausländer, die sich tatsächlich im Bundesgebiet aufhalten und die

 

  • eine Aufenthaltsgestattung nach dem Asylgesetz besitzen
  • über einen Flughafen einreisen wollen und denen die Einreise nicht oder noch nicht gestattet ist
  • wegen des Krieges in ihrem Heimatland eine Aufenthaltserlaubnis besitzen,
  • eine Duldung besitzen
  • vollziehbar ausreisepflichtig sind, auch wenn eine Abschiebungsandrohung noch nicht oder nicht mehr vollziehbar ist
  • Ehegatten, Lebenspartner oder minderjährige Kinder der vorgenannten Personen sind, ohne dass sie selbst die dort genannten Voraussetzungen erfüllen
  • einen Folgeantrag oder einen Zweitantrag stellen.

Die Leistung umfasst die vergleichbare Leistung nach der Sozialhilfe, die allerdings in Höhe von ca. 10-20 % abgesenkt sind. Diese umfassen unter anderem den notwendigen Bedarf an Ernährung, Kleidung sowie Gesundheits- und Körperpflege. Zusätzlich werden die Kosten der Unterkunft (Miete, Heizung, Wasser, Müllgebühren) getragen.

 

Personen Regelsatz
Alleinstehende oder alleinerziehende Erwachsene 354 €
Ehe- und Lebenspartner 318 €
Haushaltsangehörige Erwachsene 284 €
Kinder von Beginn 15. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 276 €
Kinder von Beginn 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres 242 €
Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres  214 €

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