Wohnen

Wohnungen für Flüchtlinge

 

Die Verbandsgemeinde Kirchberg sucht verschiedene Wohnungen für Flüchtlinge

Die Verbandsgemeinde Kirchberg hilft anerkannten Flüchtlingen, die dauerhaft in unserer Region leben möchten, bei der Wohnungssuche.

Daher benötigen wir dringend Mietwohnungen/Häuser für Familien mit Kindern und kleine Wohnungen für Alleinstehende.

Auch suchen wir noch immer eine behindertengerechte Wohnung für eine Familie mit zwei Kindern (14 und 3 Jahre).

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann melden Sie sich bitte!

Auskünfte erteilen Frau Kurapkat (l.kurapkat@kirchberg-hunsrueck.de) und Frau Münchow (e.muenchow@kirchberg-hunsrueck.de),Telefon: 06763/910433

 

 Verwaltung und Ausstattung der Wohnungen, Möblierung, anfallende Reparaturen, Organisation von Umzügen, Anmietung von neuem Wohnraum, Schadensregulierung
Ansprechperson: Frau Münchow, Sachbearbeiterin

Telefon: 06763 910433  e.muenchow@kirchberg-hunsrueck.de

 


Gut zu wissen: private Flüchtlingswohnungen


Aktion NEULAND

Sie sind offen für neue Kulturen, neue Kommunikationsformen und neue Erfahrungen?

Sie möchten sich und Ihr Zuhause öffnen und Gastfamilie werden?

Der Rhein-Hunsrück-Kreis sucht Gastfamilien!

Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge kommen alleine, geflohen vor Angriffen, Verletzungen, Misshandlungen und Bedrohungen.

Sie sind zwischen 14 und 18 Jahre alt. Oft wissen sie nicht, wo ihre Eltern und Geschwister sind. Sie haben einen langen, bedrohlichen Weg hinter sich gebracht.

In einem fremden Land suchen sie Sicherheit, menschliche Wärme und neue Lebensperspektiven; einen Platz wo sie ankommen können, gewollt sind und die Chance auf ein sicheres Leben haben.

Das Jugendamt sucht

  • Familien
  • Paare
  • Lebensgemeinschaften oder
  • Einzelpersonen

Wir unterstützen durch

  • Regelmäßige Besuche und fachliche Beratung
  • Individuelle Informationsgespräche
  • Praxisrelevante Schulungen
  • Angebote zum informellen Erfahrungsaustausch

 

Quelle/Kontakt Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis Simmern


Flüchtlinge privat aufnehmen

 

Aktuell werden die Unterkünfte, die die Behörden für die Flüchtlinge vorsehen, vielerorts knapp. Hintergrund ist der Abbau von Unterkünften aufgrund sinkender Flüchtlingszahlen der letzten Jahre, aber auch ein rigides bürokratisches Aufnahmesystem, das Flüchtlinge streng nach Quoten verteilt und nötigt, in den behördlich zugewiesenen Orten zu wohnen. Das Ergebnis sind nicht selten problematische Massenunterkünfte. Die Aufnahme von Flüchtlingen in privaten Wohnungen kann Teil einer zivilgesellschaftlichen Unterstützung der Politik bei der Unterbringung von Flüchtlingen sein, vor allem aber ermöglicht sie Flüchtlingen, wie andere Einwohner auch, menschenwürdig zu leben.  

 

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Flüchtlinge privat aufnehmen
Info von Pro Asyl
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Wohnen nach Anerkennung

 

 

Die Kosten für Unterkunft und Heizung (Miete) werden durch das Jobcenter in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen übernommen, soweit diese angemessen sind. Die Kosten für die durch die Verbandsgemeinde zur Verfügung gestellte Wohnung sind grundsätzlich angemessen und werden übernommen, diese werden in der Regel direkt an die Verbandsgemeinde / Kreisverwaltung überwiesen.

 

Die Prüfung, ob die Mietkosten für die „erste eigene Wohnung“ angemessen sind, wird durch die Mitarbeiter / -innen des Jobcenters vorgenommen, in dessen Zuständigkeitsbereich die neue Wohnung bezogen werden soll. Diese entscheiden nach Richtwerten. Hier empfiehlt es sich, sich vor der Unterzeichnung eines Mietvertrags mit dem zuständigen Mitarbeiter / -in im Jobcenter in Verbindung zu setzen, um diese Angemessenheit prüfen zu lassen. Die Absprache mit dem Jobcenter vor der Unterzeichnung des Mietvertrags ist auch wichtig für die darlehensweise Gewährung einer eventuell anfallenden Kaution.
Die Kaution kann als Darlehen durch das Jobcenter übernommen werden, sofern eine sogenannte Zusicherung durch das Jobcenter erfolgt ist. Diese Zusicherung wird erteilt, wenn 2 Kriterien erfüllt sind. Der Umzug muss 1. notwendig sein (bei Auszug aus der Wohnung der Verbandsgemeinden ist dies in der Regel der Fall) und 2. die Kosten für die neue Wohnung müssen angemessen sein. Weiterhin darf der Mietvertrag bei der Vorsprache wegen der Zusicherung im Jobcenter noch nicht unterschrieben sein.

 

 

Der Vollständigkeit halber ist nachfolgend die aktuelle Richtwert-Tabelle des Jobcenters Rhein-Hunsrück abgedruckt:

 

Rhein-Hunsrück-Kreis

 

Personenzahl

angemessene Wohnfläche

Bruttokaltmiete (Kaltmiete & Betriebskosten)

Heizkosten*

Gesamtkosten

 
 
 

1

45 -50 qm

343,20 €

79,00 €

422,20 €

 

2

60 qm

415,80 €

93,00 €

508,80 €

 

3

bis 80 qm

495,00 €

122,00 €

617,00 €

 

4

90 qm

577,50 €

136,00 €

713,50 €

 

5

105 qm

660,00 €

143,00 €

803,00 €

 

6

120 qm

738,10 €

150,00 €

888,10 €

 

jede weitere Person

15 qm

78,10 €

 

78,10 €

 

7

135 qm

816,20 €

157,00 €

973,20 €

 

8

150 qm

894,30 €

172,00 €

1.066,30 €

 

9

165 qm

972,40 €

186,00 €

1.158,40 €

 

10

180 qm

1.050,50 €

207,00 €

1.257,50 €

 

 

* Heizkosten sind keine festen Beträge sondern nur Orientierungshilfen. Die Heizkosten bestimmen sich nach den tatsächlichen Kosten bei einem wirtschafltichen Umgang.

Um bei dem Jobcenter eine schnelle Klärung zu erreichen, steht dort ein Formular „Mietangebot“ zur Verfügung. Hier kann der zukünftige Vermieter die voraussichtlichen Kosten der Wohnung bescheinigen:

 

Erstausstattung der Wohnung:
Für die Erstausstattung der ersten vom Flüchtling in Deutschland bezogenen Wohnung mit notwendigem Mobiliar und Hausrat zahlt das Jobcenter einen Zuschuss. Dieser Zuschuss ist ein individuell festgestellter Betrag, die Höhe richtet sich nach den notwendigen Ausstattungsgegenständen. Hierfür muss ein separater Antrag beim Jobcenter eingereicht werden, in dem die notwendigen Ausstattungsgegenstände einzeln aufgelistet werden.

 

Die Leistungsgewährung erfolgt in Form einer Pauschale, die sich aus den als notwendig erachteten Gegenständen ergibt. Der Bewilligungsbetrag setzt sich aus einem gemittelten Wert zwischen Gebraucht- und Neuartikeln zusammen. Es obliegt dem Dispositionsrecht des Flüchtlings, die Beschaffung der Erstausstattung eigenverantwortlich mit Gebraucht- und Neuartikeln zu gestalten. Mehrkosten (Transport, Anschlusskosten, etc.) sind gesondert nachzuweisen. Die Belege für die Beschaffung der Möbel sind durch den Flüchtling für mindestens 24 Monate aufzubewahren, falls diese im Einzelfall durch das Jobcenter angefordert und geprüft werden sollten.

 

*https://fluechtlingshilfe-rhk.de/index.php?cID=434